Inselrundfahrten auf Föhr


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Die Gezeiten auf Föhr und in der Welt

Informationen


Allgemein treten Gezeitenkräfte an ausgedehnten, nichtstarren Körpern auf, die einer Anziehungskraft unterliegen. Himmelskörper wie Sonne, Erde und Mond üben aufeinander Kräfte aus, die im Gleichgewicht stehen und gegenseitig ihre Bewegungsbahn bestimmen.
Auf dieser Bahn bewegt sich der Schwerpunkt der Planeten. Wegen der Ausgedehntheit der Himmelskörper wirkt nicht auf jeden Punkt innerhalb der Erdkugel die gleiche Kraft.
Aufgrund des Gravitationsgesetzes werden die jeweils näher am Mond bzw. der Sonne liegenden Teile der Erde stärker angezogen als die entfernter liegenden.
Da sich die Erde anders als der Mond bezogen auf die Anziehungsrichtung dreht, resultiert daraus keine gleichbleibende Verformung sondern eine laufende Verformungsänderung.
Das Meerwasser als beweglichster Teil der Erdmasse erfährt dabei die größte Verformung. Betrachtet man nur die Einwirkung durch die Anziehungskraft des Mondes, so wird die durch die Wasseroberfläche gebildete Form auseinandergezogen.
Die dabei entstehenden gegenüberliegenden Flutberge werden aus Betrachtung des Beobachters von der Anziehungskraft des Mondes in ca. 25 Stunden einmal um die Erde gezogen. Dadurch entstehen die Gezeiten, was als Ebbe und Flut jeder kennt. Es findet im wesentlichen aber nur ein Heben und Senken der Meeresspiegel statt.
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